Neues Jahr, neue Reise 

Lasst die Island-Detail-Planungen beginnen 😀

Nachdem mein erstes Reiseziel des Jahres schon seit ein paar Jahren von Touristen regelrecht überrannt wird, musste ich die Buchungen bereits im letzten März tätigen. Und nochmal im April, da ich festgestellt habe, dass im Winter kein öffentlicher Bus den Süden mit dem Osten Islands verbindet – zum Glück noch rechtzeitig, sonst hätte ich ein großes Problem gehabt.😁😂😃😉

Darum ist die Frage ‚Wann geht es los‘ so schwierig zu beantworten 😉

Dank meiner ‚Ich-fliege-nicht‘-policy wird meine Anreise sehr ‚gemütlich‘ (Euphemismus für ‚gaaaaaaaanz laaaaaaaaaange‘) werden und etwas mehr als fünf Tage dauern. Am ersten Tag durchquere ich Deutschland im IC (ohne Umsteigen😁) und übernachte in Hamburg. Der nächste Tag beginnt vielleicht mit einem Frühstück mit meiner Lieblingsjournalistin Susanne Krieg (googelt sie mal, sie hat mega Reportagen in der GEO veröffentlicht, u.a. war sie für  das Geo-Schottland-Heft 2010 verantwortlich; in Schottland habe ich sie damals 2009 kennengelernt, im Café der Callanish Standing-Stones). 

Danach durchquere ich mit dem Europaspezial-Ticket das schöne Land Dänemark, bis zum nächsten Stop Aalborg. Am dritten Tag der Reise geht es in Hirtshals auf die Fähre nach Island, die zwischen England und Norwegen gen Norden fährt, hoffentlich wieder zwischen Shetland durch (ich will unbedingt rüberwinken). Am fünften Tag gibt es einen sechsstündigen Aufenthalt auf den Faröern, darauf freue ich mich sehr! Und schon, am Morgen des sechsten Tages, werde ich im Osten Islands in Seyðisfjörður ankommen. 

Vier Wochen in Island

Während der Sommerreise 2016 habe ich beschlossen, im Winter wieder zu kommen und die Nordlichter zu sehen. Das ist der Hauptgrund meiner Reise! Natürlich möchte ich auch mal sehen, wie es ist, wenn es nur wenige Stunden am Tag hell ist, es eisig kalt ist, Schnee liegt usw.

Deswegen mache ich auch keine Rundreise, sondern habe einige ‚Hostel-basecamps‘ gebucht: Seyðisfjörður, Akureyri, Reykjavik, Westermänner-Inseln, Reykjahlid. Von dort aus werde ich Ausflüge machen, je nach Wetter-/Straßenverhältnissen mit Leihwagen oder sonst mit dem Bus.

Was man wohl im winterlichen Island braucht?

Ich habe mir vergangene Woche zum ersten Mal so richtig Gedanken darüber gemacht, was ich mitnehmen will. Beim Googeln diverser Packlisten habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mir noch viel fehlt. Als bekennender Nichtwintersportler besaß ich nicht mal die ‚Basics‘ wie warme Socken, warme Fäustlinge oder eine Skihose😨 Dank Talü, die mir auf dem virtuellen Weg versichert hat, dass mein Hintern in der Skihose meiner Wahl nicht fett aussieht, werden nun zumindest meine Beine weniger frieren. Füße und Hände sind nun auch versorgt. Und den Rest suche ich auch noch zusammen. 

Läuft 😀

12 Kommentare zu „Neues Jahr, neue Reise 

  1. Liebe Britta, viel Erfolg bei der Wahl und Beschaffung deiner Ausrüstung!
    Ich/Wir freuen uns schon wieder sehr auf die Bilder – vor allem die der Nordlichter und natürlich deine Berichte 👍. Liebe Grüße

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  2. Wirklich spannend! 🙂
    Ich habe in meiner Vor-Wanderlust gerade ein Buch über einen Dortmunder zuende gelesen, der durch Norwegen zum Nordkap gewandert ist (zugegeben – nicht GANZ Island) und für den die Nordlichter einfach ein wunderbares Ereignis waren. Ich bin gespannt, was du dazu schreiben wirst!

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  3. Wow! Wir sind besonders beeindruckt von deiner Nicht-Fliegen-Policy!!! Finden wir sehr gut, aber welches Opfer! Fünf Tage Anreise, das ist echt hart! 🙂
    Fliegst du nie, also auch nicht in deinen normalen Jahresurlauben als ordinäre Arbeitnehmerin? Oder nur für dein Sabatical nicht?
    Schreib doch mal was darüber!
    Wir haben übrigens eine „Keine-Autos“-Policy, auch im Alltag .. 🙂

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    1. Danke für dein Interesse an meiner ‚policy‘, die man auch eine ‚Scheiß-Angst-vorm-Fliegen‘ nennen könnte. 😉
      Ich bin schon mal geflogen, eigentlich sogar schon mehrmals. Das erste Mal nach Dublin und zurück. Das war nicht schön, aber okay. Das darauffolgende Jahr ging es über London nach Edinburgh. Und in Schottland hat sich eine riesige Angst/Panik aufgebaut, dass ich auf dem Rückweg nicht mehr einsteigen wollte – hab ich doch gemacht, aber es war FURCHTBAR. Seitdem konnte ich mich nicht mehr überwinden. Immer wenn ich denke, ich pack das, es gibt ja schließlich Pillen und diese Flugangst-Seminare, gehen die Albträume los und ich wache schweißgebadet auf.
      Man würde mich nur im ‚B.A.-Style‘ in den Flieger bekommen….das ist der vom A-Team, der unerwartet bewusstlos geschlagen wird und dann in den Flieger verfrachtet wird.
      Das steckt hinter meiner policy – peinlich, aber wahr 😮☹
      Davon abgesehen finde ich es aber auch aus Umwelt-Gründen bedenklich.

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      1. Mit einer Fähranreise nach Island habe ich aber auch ganz ohne Flugangst schon einmal gedanklich geliebäugelt, und zwar, weil man dann so schön einen Zwischenhalt auf den Faröern einbauen könnte. Zurück würde ich dann aber fliegen, weil ich Schiffsfahrten so tödlich langweilig finde. Andersherum (also hinfliegen und zurück mit der Fähre) geht es glaube ich nicht, das wäre die Variante, die ich bevorzugen würde. Aber leider steht Island auch 2018 wieder nicht im Reiseplan. Und auch 2019 wohl kaum, es sei denn ich plane auch eine Winterreise.

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      2. Im Sommer kann man die Faröer leichter einbauen, denn da haben mehr Übernachtungsmöglichkeiten offen und man kann auch mehr unternehmen.
        Ich persönlich finde es doof, dass die noch Wale jagen; historisch gesehen verständlich, da die so abgelegen und einsam im Meer platziert sind, müssen die eben von den Ressourcen leben, die sie haben. Aber in der heutigen Zeit finde ich es überholt.
        Mal sehen, wie es dort ist. Zumindest gibt es ein Bistro mit veganem Angebot 😉

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  4. Hi
    Ich habe letzten Juli in Island verbracht. Wir waren zu Fuß von Norden nach Süden unterwegs, da sind wir oft tagelang niemanden begegnet. Abseits der Hauptattraktionen ist man in Island meistens ganz alleine unterwegs. Eigentlich fahren fast alle Leute nur auf der Ringstraße auf und ab. Hat mich geflasht als wir in Hverahellir, Landmannalaugar und Skogar ein paar Touristenziele passiert haben.
    Schon ein bisschen mühsam, deine flugangstbedingte, Anreise. Aber cool das dus trotzdem machst. Und man macht ja auch auf dem Weg zum Ziel nette Bekanntschaften und erlebt das eine oder andere Abenteuer.
    LG Peter

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