Doch ein weiteres Paar Socken?

Schwere Entscheidungen stehen an: Was brauche ich in Island?

Bewusst steht hier ‚brauche‘ und nicht ‚will ich mitnehmen‘; denn ich habe in Großbritannien gelernt, dass es da einen großen Unterschied gibt.

Brrrrr……..Winter…..kalt!

Obwohl meine Campingausrüstung im Schrank bleiben wird, ist der Platz im Rucksack knapp bemessen. Allein die Skihose, die zweite Winterjacke, das zweite Paar Stiefel und der Island-Pulli beanspruchen ein Drittel des Rucksacks. Dann kommen noch die dicken Fäustlinge, Socken und die warme Unterwäsche dazu…. und voll ist der Deuter!

Im krassen Gegensstz dazu darf auf keinen Fall der Bikini fehlen….die warmen Quellen und Schwimmbäder sind total klasse! 

Zum Glück beschränkt sich das Tragen des Gepäcks auf die Wege von Zug/Bus zu Fähre/Hostel, da muss ich nicht auf jedes Gramm achten und ich werde ein paar Luxus-Dinge mitnehmen. Dazu zählen meine dicken gestrickten Wollsocken aus Finnland und der blaue Kapuzen-Fleece-Pulli. Da ich ein Klavierkonzert in der berühmten Harpa in Reykjavik anhören werde, sollte ich auch noch ein ’schönes Oberteil‘ mitnehmen 😉.

Vegan in Island?

Das Land ist tatsächlich sehr aufgeschlossen, was vegane Ernährung angeht. Im hippen Reykjavik hat man die Qual der Wahl und bei meinem letzten Besuch habe ich schon einige potentielle Lieblingsplätze ausgespät. Der Apfelkuchen im ‚C is for Cookies‘ ist göttlich und im ‚Kaff Vinyl‘ isst man seine vegane Lasagne umgeben von stylishen Hipstern. Auch in Akureyri und am Myvatn gibt es einige Angebote. 

Da man in Island fast kein Gericht unter 20 Euro bekommt, werde ich die meiste Zeit in den Hostels kochen, die Supermärkte haben alle möglichen Ersatzprodukte vorrätig und in den Gewächshäusern um Reykjavik wächst genügend Gemüse. 😀

Dennoch….

Dank meiner sehr langsamen Anreise, den vielen Tagen, die ich in diversen Zügen und Fähren verbringe, muss ich viele Lebensmittel mitnehmen. Der Hamburger Hauptbahnhof bietet noch einiges für Veganer, in Dänemark und auf der Fähre wird es nichts geben. Da bin ich Selbstversorger. In Seyðisfjörður, wo ich die ersten drei Nächte verbringen werde, habe ich keine Küche und die Bistros haben keine veganen Gerichte auf der Karte. Deswegen:

Am meisten freue ich mich auf die dehydrierten Leckereien, die mir meine Schwester zu Weihnachten geschenkt hat. Zucchini, Apfelchips und besonders das Bami Goreng sind ein Highlight. 

Ich bin gerichtet, es kann losgehen! 

7 Kommentare zu „Doch ein weiteres Paar Socken?

  1. Huhu Britta,
    vielleicht ist doch noch Platz im Rucksack für einen von uns? 😀
    Island ist ein Traum, mal sehen, ob wir es irgendwann mal schaffen. Wir wünschen dir auf jeden Fall ganz viel Freude und schöne Erlebnisse und freuen uns, von dir zu lesen!
    Liebe Grüße aus dem Hunsrück
    Claudia

    Gefällt 1 Person

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