Reykjavik boomt

Es ist 7.35 Uhr, ich bin gerade bei sanftem Schneetreiben durch Reykjavík gelaufen. Es kommen mir nur wenige Menschen entgegen, auch Autos sind hier ‚downtown‘ nicht viele unterwegs. In allen Fenstern und Schaufenstern leuchten Lichter und die Weihnachtsbeleuchtung erhellt den dunklen Morgen noch zusätzlich. Die Altstadt ist so vielschichtig, dass man es nur mit vielen Worten beschreiben kann. Sie ist….: – ….liebenswürdig, weil sich die alten, farbigen Holzhäuser noch hartnäckig halten und der modernen Architektur oder Bemalung trotzen. Man bekommt ein Gefühl, wie das wohl vor 100 Jahren hier ausgesehen haben muss. – …modern, da gerade im Hafengebiet atemberaubende Glasgebäude hochgezogen werden. Aber auch hier spiegelt sich die Natur Islands, die Architektur der Harpa beispielsweise ist einer Eishöhle nachempfunden. Die Hellgrimskirka soll die Basaltsteine, die man an der Küste sieht, nachahmen. – ….lebhaft!!!! Gerade am Wochenende steppt hier der Bär. Eine Kneipe neben der anderen, es gibt sogar eine ‚Coyote Ugly‘-Bar! Es gibt tatsächlich (junge) Menschen, die vor allem zum Partymachen herfliegen. -….ein Shopping – Paradies. Hier gibt es eben dem ganzen Touristen-Quatsch so viele tolle Dinge. Allein die Wollprodukte sind der Wahnsinn und die Kreativität der Strickerinnen kennt wenig Grenzen. In Galerien werden wunderschöne Objekte angeboten, die alle an die Natur Islands erinnern. Und dann natürlich noch die Designer, die Mode kreieren, wie man sie bei uns (noch!) nicht auf auf Straße sieht. Aber hier wirkt es absolut toll, wie die Einheimischen sich kleiden. -….für Kunst- und Kulturbegeisterte ein Traum. Neben zahlreichen Museen (drei Kunstmuseen, eins zur Fotografie, eins über die Besiedlung, eins erklärt die Geschichte Islands, das andere die Natur! Das berüchtigste ist das Penis-Museum, hier kann man alle möglichen Phallen von der Feldmaus bis zum Potwal ‚bestaunen‘ -…… lebhaft: Fast zu jeder Zeit gibt es Festivals und besondere Veranstaltungen. Um nur einige zu nennen: Am Donnerstag startet das Deutsche Film-Festival, es werden sieben deutsche Kinofilme gezeigt. Gleichzeitig beginnt das Winter Lights Festival, das Gebäude schön beleuchtet, am Freitag ist die Museumsnacht, am Samstag Pool-Nacht. Und das nur während der 8 Tage, die ich hier bin!!!!! – …international. Ich habe hier noch keinen Isländer bewusst getroffen. Die meisten Angestellten in den Läden kommen aus allen Ecken der Welt, Englisch ist die gängige Sprache. Ältere Isländer bestellen genauso auf Englisch wie die Touristen. Sogar kleine Kinder sprechen schon super Englisch. Im Schwimmbad kam ein ca 5 – jähriges Mädel nicht an die Seife ran und fragte mich zaghaft ‚Please, help me with soap!‘ – voll süß. -….statuenlastig. Überall stehen und sitzen sie herum 😉

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