Plan B nötig? Weitere Planungen

Die Fähre

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass ich die Fähre am Mittwoch schaffen werde.

Aber unmöglich ist es nicht:

1. Wenn am Montag die Straße nach Akureyri frei ist, dann kann ich am Dienstag von dort nach Egilstadir fahren und am Mittwoch nach Seyðisfjörður.

2. Wenn die Fahrt erst am Dienstag möglich sein wird, habe ich eine ‚zehnminütige sechsminütige Chance‘. Der Bus kommt planmäßig um 15.29 Uhr an und der Bus nach Egilstadir fährt um 15.39 15.35Uhr ab. Ob man bei den Schnee- und Windverhältnissen mit einer ‚planmäßigen‘ Ankunft rechnen kann, bezweifel ich allerdings.

3. Am Mittwoch nach Egilstadir zu fahren, wäre zu spät, denn der Bus kommt erst nach Fährabfahrt an.

Plan B

Der ist mangels Alternativen sehr einfach: Ich bleibe eine weitere Woche in Island und fahre eine Woche später. Da bei der Hinfahrt statt 1490 Fahrgästen nur 89 an Board waren, nehme ich an, dass ein Umbuchen problemlos möglich ist.

Konsequenzen von Plan B

Tja, die wären dann allerdings weitreichend!

Exkurs zu meinen weiteren Planungen

Ich habe für Anfang März wieder eine sechswöchige Englandreise geplant. Zuerst zwei Tage in Cambridge, dann zwei in Oxford. Danach bin ich fünf Tage in Cornwall in der Nähe von Land’s End, um von dort den SWCP für ein paar Etappen in die andere Richtung zu laufen – ohne Gepäck, denn mein Knie will nichts mehr tragen.

Im Anschluss daran werde ich sieben Tage als Volunteer auf der Insel Lundy verbringen. Darauf freue ich mich schon riesig, bei meinem Abstecher letzten September hab ich mich in diese Insel verguckt 😊

Danach habe ich neun Tage, die bisher unverplant sind, aber Talü und ich arbeiten heute an einem Masterplan 😁

Die Reise geht weiter nach Norden, wieder in ‚mein‘ Cottage auf Arran, diesmal aber gemeinsam mit dem besten Freund der Welt.

Abschließend bin ich noch eine Woche im Thistle Camp bei den Ben Lomond – Rangern, bevor es Mitte April wieder nach Hause geht.

Wenn ich also eine Woche später von Island heimfahre, muss ich überlegen, ob sich die Fahrt von Norddänemark nach Süddeutschland zeitlich und finanziell lohnt. Ich würde zwei Tage im Zug sitzen, um zwei Tage zuhause zu sein. Ich könnte in Ruhe meine Sachen waschen und die Schneekleidung mit der Regenkleidung tauschen. Außerdem habe ich ja noch SO viele Geburtstagsgeschenke im Gepäck, weil der beste Freund der Welt letzte Woche Geburtstag hatte.

Ich glaube, das werde ich spontan entscheiden, wie ich mich nach der Odyssee und der Fährfahrt fühle.

Momentane Stimmung: Definitiv NACH HAUSE!

4 Kommentare zu „Plan B nötig? Weitere Planungen

  1. Ohje…..jetzt musste ich mich erst einmal durch die Zungenbrecher-Ortsnamen quälen, um nach dem ständigen „stummen“ Mitlesen dir alles Gute Zu Wünschen!!!

    Ich hoffe sehr, dass dein Plan A klappt, damit du ein paar extra Stunden zuhause hast.

    Egal wie es endet wünsche ich dir eine fantastische und vor allem sichere Reise

    Gefällt 1 Person

  2. Puh, Plan B klingt nach einem straffen Programm, aber ich glaube, ich würde auch nach Hause fahren, schon allein, um vielleicht umzupacken. Aber irgendwie ist es doch bestimmt auch schön, eine Verschiebung um eine Woche doch so entspannt angehen zu können. Und keine Gedanken: „Oh Gott, der Chef, der Termin, die Besprechung, die Deadline!“ haben zu müssen. Oder?

    Gefällt 1 Person

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