Lundy, eine Insel im Bristol Channel

Das erste Mal Lundy war toll. Am 19.September kam ich in Ilfracombe an und war vorher meilentechnisch so fleißig, dass ich mir einen Pausentag erlaufen hatte.

Und so kam ich zu dem Genuss eines Tagesauaflugs nach Lundy. Die MS Oldenburg brachte ca 140 Menschen in etwas mehr als zwei Stunden auf die Insel. Ich habe kürzlich erfahren, dass der Spitzname der Isle of Scilly-Fähre ‚The Vomit‘ ist; tja, das kommt bei der MS Oldenburg auch hin.

Da es mir so gut auf der Insel gefallen hat und ich so viele Volunteers gesehen habe, wollte ich das auch machen.

Im Dezember konnte ich dann meine Woche Working Holidays über den National Trust buchen und dachte damals noch, dass die Oldenburg uns hinbringt.

Weit gefehlt! In Island bekam ich die Mail, dass ich mich beim Lundy Offshore Office melden soll, um einen Platz im Helikopter zu sichern. Trotz meiner riesen Angst vorm Fliegen löste bei mir die Vorstellung, in einem Helikopter zu sitzen, seltsamerweise keine Panik aus. Es sind schließlich nur 7 Minuten, das geht schon 😉.

Aufgrund des Nebels wurde der Flug um einen Tag verschoben und so traf ich am Dienstag alle übrigen Volunteers am Heliport am Hartland Point. Insgesamt 12 waren wir, 8 Frauen und 4 Männer – Girlpower😊

Nach einem Briefing, was man im Fall der Fälle tun soll und darf, wurden wir je nach Gewicht in Flüge eingeteilt. Ich war im Flug 8 und so konnte ich ca 3,5 Stunden lang sieben Starts und Landungen ansehen, bis ich endlich dran war.

Richard (links) und Adam (Leader, rechts) beobachten den Start

Der Start war super, der Helikopter flog erst rückwärts steil nach oben, dann senkte er seine Nase und gab Gas. Ich saß beide Male, hin und zurück, mit dem Rücken zum Piloten.

Erst auf der Rückfahrt trauten wir uns zu fragen, ob wir im Flugmodus mit dem Handy Fotos machen durften. Das kam dabei raus:

Volunteer Anna, eine Gärtnerin im Magdalen College in Oxford, hat den gleichen Flug wie ich

Hier sieht man den SWCP-Abschnitt um Hartland Point schön von oben

Auch der Rückflug musste um einen Tag verschoben wurden. Die Sicht war prima, aber die Straßenverhältnisse am Heliport am Hartland Point waren so schlecht, dass man mit dem Auto nicht weggekommen wäre.

Es war ein tolles Abenteuer und ein toller Start in eine erlebnisreiche Woche.

Überraschung: Ich würde jederzeit wieder in einen Helikopter steigen 😉

4 Kommentare zu „Lundy, eine Insel im Bristol Channel

  1. Das ist interessant, dass du im Flugzeug Angst bekommst, aber nicht im Helikopter. Hat es damit zu tun, dass der Hubschrauber kleiner ist und man den Pilot sehen kann? Dass man das Gefühl hat, die Situation besser zu kontrollieren?
    Vielleicht wäre der Heli auch eine Kur für meine Mutter? (Die leidet auch unter Flugangst) 🙂

    Gefällt 1 Person

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