ACP: Lamlash to Whiting Bay (High route)

Jede Insel hat ihren Coast Path, so auch Arran.

Schon im Winter bin ich Teile davon gelaufen. heute stand eine Variante an. Von Lamlash nach Whiting Bay über die Glenashdale Falls.

Nach einer kurzen Irritation wegen des Gehtempos (bFdW: schlendern; ich: wandern😂) laufen wir vom.Cottage aus die 2km am Meer entlang durch Lamlash, kurz an der Straße entlang und schließlich zum Start des Forstweges. Wie gefordert achten wir darauf, auf kein Eichhörnchen zu treten.

Ich muss sagen, die obere Variante des Coast Path reißt uns nicht vom Hocker. Man lässt einige Höhenmeter hinter sich und als Belohnung gibt es fast nur Blicke auf abgeholzten Wald und nur hin und wieder sieht man das Meer.

Als wir nach ca. 9km an den Wasserfällen ankommen, wird alles besser. Es gibt was zu sehen

und auch der Weg ist schöner.

In Whiting Bay klatschen die Wellen über die Kaimauer auf die Straße.

Uns stört das nicht, denn es gibt Belohnungseis bzw veganen Chocolate tiffin. Wir sind 12 km in weniger als 2,5h gewandert und haben dabei knapp 600 Höhenmeter zurückgelegt. Definitiv: Wandern 😀

Sehenswerte Dinge:

Ein Iron Age Fort

Aufforderungsschild zur Rast

Pfosten mit Bommelmütze

12 Kommentare zu „ACP: Lamlash to Whiting Bay (High route)

  1. Ich hab mich ja immer gefragt, woran man eigentlich festmacht was wandern und was spazieren gehen ist… Danke für die Definition. 😂 Man kann also sowohl 20 km spazieren gehen, als auch 6 km wandern. 😉
    Vielleicht heißt es ja auch: pass auf damit dir kein Eichhörnchen dein Nuss-Proviant klaut???
    FROHE OSTERN!

    Gefällt 1 Person

    1. Diese Diskussion wird jetzt interessant 😉 Vielleicht können ja andere noch etwas dazu schreiben.
      Wenn ich ‚wandere‘, dann lauf ich recht früh los und versuche auf der Ebene ein knackiges Tempo zu halten, da ich bergauf und bergab sehr, sehr langsam laufe. Bei eher unwegsamen Stücken mit vielen Steinen und etwas Kletterei bin ich auch eine Schnecke. Beispielsweise: Auf dem SWCP habe ich von Zennor nach St. Ives fast vier Stunden gebraucht. Von Westward Ho bis Braunton dagegen lauf ich einen Schnitt von knapp über 6km die Stunde (mit Rucksack).
      Deswegen ist für mich das Tempo wohl ein Faktor.
      Aber ich weiß gerade selber nicht, wie ich das definiere. Wahrscheinlich ist es so, dass ich ‚wandere‘, sobald ich meine Wanderklamotten trage; spazieren kann man in normalen Sachen 😂😂😂😂😂😂😂

      Gefällt 1 Person

      1. Ich glaube, das ist für normale Menschen und Zennor/St Ives ziemlich ok, oder??? 😎 Ich habe länger gebraucht. War aber auch mein 1. Tag „back on the path“, ich war gerade erst angereist und habe ca alle 3 Minuten eine Gruppe getroffen, die dachte der SWCP sei eben und wenn man im Flachland 25 km am Tag läuft, dann auf dem SWCP noch mehr (ernsthaft). Habe also viel „Aufklärungsarbeit“ geleistet und die Aussicht genossen. 😁
        Bergauf bin ich auch seeeehr langsam, trotzdem möchte ich mich in der Ebene nicht hetzen sondern besonders an der Küste einfach schauen und genießen. Was das anbetrifft bin ich definitiv kein typischer Wanderer. 😂 Das mit der Kleidung finde ich eine gute Variante, 😂😂😂😂 also andere Meinungen hierzu, bitte!

        Gefällt 1 Person

  2. Moinsen und Frohe Ostern 🎅
    Interessante Diskussion. So richtig habe ich drüber noch nicht nachgedacht und bin ja auch gar kein Fan von so starren Definitionen – warum müssen Dinge einen Namen haben… solange sie Spaß machen? 😉😁
    Trotzdem will ich mich mal daran versuchen. Mit Geschwindigkeit hat es für mich auf jeden Fall GAR NICHTS zu tun!!!

    Mal überlegen… ich gehe hier zu hause ja sehr oft spazieren… manchmal sage ich aber selbst hier „ich war am Wochenende wandern“…. wann denn nur 🤔

    1. ich habe einen Rucksack mit Proviant dabei… auch wenn es nur Wasser und ein paar Kekse sind, aber das hat für mich was von „vorbereitet sein“, ein bisschen Abenteuer, wer weiß, wo ich (mit meinem begnadeten Orientierungssinn) lande?

    2. ich habe vernünftige Klamotten an, definitiv Wanderstiefel, -socken, -hose… ggfs. -stöcke für Steigungen, Überrwindung von Hindernissen. Vielleicht hat es also auch etwas damit zu tun, wie anspruchsvoll/herausfordernd das wird? Wenn es „einfach nur so gehen“ ist – egal wie schnell – ist es kein Wandern?

    3. passend dazu… ich habe ein wenig ein Entdeckungs-, Abenteuer-Gefühl; selbst wenn ich die Gegend kenne. Ich erwarte mehr, als einfach nur einen Fuss vor den anderen zu setzen und mich über Sonnenblumen und Mais zu freuen. Mindestens hinterher das Gefühl, etwas „geschafft“ zu haben. Das hat – denke ich – aber eben nichts mit dem Tempo zu tun… noch eher mit Streckenlänge gepaart mit persönlich empfundener Schwierigkeit.

    4. ich bereite mich – wenigstens minimal – vor. Wo möchte ich lang/hin; wie komme ich alternativ zurück, wenn ich z.B. nicht im Kreis von/nach hause gehe. Was könnte ich Neues/Interessantes entdecken?

    5. ich mache Fotos (wenn auch nur mit dem phone), zeichne die Route auf und… habe hinterher das Bedürfnis, darüber was im Blog zu schreiben.

    Und… ich denke zusammengefasst, dass ich langsamer wandere als spaziere, weil ich viel aufmerksamer bin, öfter stoppe, intensiver erlebe. Beim Spaziergang möchte ich ja einfach nur etwas Bewegung und frische Luft! Ich habe z.B. meine „grosse Hausrunde“ von gut 6km und den grossen Ehrgeiz, die in unter einer Stunde zu schaffen. Und ich käme nie auf die Idee, das als Wandern zu bezeichnen…

    Klingt das ansatzweise sinnvoll?

    Gefällt 2 Personen

    1. TaLü, dir auch frohe Ostern!
      Nach dem, was mir von deinen South Downs Beiträgen im Kopf geblieben ist, hätte ich gedacht, dass dir Tempo schon wichtig ist – und auch, dass dir gewisse Definitionen und Akribie wichtig sind. Also schon, dass Wandern und Spazieren gehen klare Namen haben, auch wenn beides definitiv Spaß macht!!! 😊😎😉

      Gefällt mir

      1. Darüber muss ich jetzt mal nachdenken 😁
        Also ich bin definitiv ein „Korinthenk*****“ und es macht mich glücklich *sic*, meine EXCEL Statistik über Länge, Höhe, Dauer zu haben…. vielleicht bin ich auch ein wenig stolz auf „Leistung“, die dann auch Tempo beinhaltet.

        Aber spätestens auf dem SWCP war nur noch Genießen und Ankommen wichtig!
        Hm… und für meine „schnelle Hausrunde“ brauche ich dann einen neuen Namen, vielleicht einfach „Walking ohne Nordic“ 😁

        Gefällt mir

    1. Sehr interessanter Artikel…
      Grundsätzlich Stimme ich TaLü zu. Wobei ich das mit dem Tempo nur beim Nordic Walking wichtig finde. Einen Spaziergang auf Tempo gibt es nicht. Eine Wanderung ist vorbereitet (und Proviant ist dabei). Ein Spaziergang ist spontaner und meist kürzer. ABER: ich habe Freunde, mit denen „eine kleine Runde spazieren gehen“ 4 stunden lang dauern kann. Also muss auch da Wasser und Proviant mit… Für alle Fälle…

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s