Erster Camp-Tag

Nachdem am Vorabend bei mehr oder weniger lustigen Spielen schon die ersten Gemeinsamkeiten entdeckt wurden, ging am Morgen ‚der Ernst‘ der Woche los 😀

Was wird erwartet vom Camp? Das steht auf den Post-its…. und dahinter: Wein 😁

Um 9 Uhr sollten alle bereit sein: Sandwich geschmiert, Arbeitskleidung angezogen, Regenkleidung im Rucksack, Arbeitshandschuhe und Sicherheitsbrille griffbereit.

Doch die Ranger Alasdair und Fraser und der ArchĂ€ologe Derek waren gnĂ€dig und gönnten uns ein Warm-up: Wir durften den Easter Egg – Trail am History Trail machen, also RĂ€tsel lösen, damit man ein Osterei bekommt.

Hier sieht man die cruck-barn, an der ich in meinem ersten Camp gearbeitet habe

Danach ging es ans Eingemachte: Wir sammelten Werkzeuge zusammen, welche wir ca 150 Höhenmeter ĂŒber den steilen Ptarmigan-Pfad zum Arbeitsplatz trugen. Das waren ca. 8 Pickel, 10 Spaten, 5 Pinchbars, 4 Plastiktröge, 5 Eimer, archĂ€ologisches Kleinwerkzeug und Messmaterial. Wir waren zwar 13 Leute, aber trotzdem war es eine ziemliche Schlepperei. PĂŒnktlich zur Lunchtime kamen wir an.

Camp-KĂŒcken Emma und James mit dem alten Hasen Greg; Leaderin Saz steht lieber
Co-leader Lydia und Merry wollen nicht im Nassen sitzen

Nach dem wohlverdienten Sandwich wurden wir ganz demokratisch mit A, B, A, B…. in zwei Gruppen eingeteilt. Der ArchĂ€ologe Derek zeigte uns die zwei Stellen, an denen er GebĂ€udereste vermutete.

Und so gruben wir uns jeweils auf 2 auf 2m großen Quadraten durch Torf und Schlamm.

Ein Haus????

Ranger-Cockadoodle Pepe ist der Supervisor

Derek erklĂ€rte uns, dass nur zwei Trenches gegraben werden, um zu sehen, ob ĂŒberhaupt etwas da ist. Man sucht nach etwas, das ein Datieren erlaubt und kartiert die Grabung . Danach wird wieder zugeschĂŒttet. Man hofft darauf, dass es zukĂŒnftig mehr technische Möglichkeiten gibt, ‚Geschichte‘ auszugraben. Derweil wurde die Gegend topografisch vermessen.

Abends gab es leckere GemĂŒsenudeln und Mikes Geburtstagskuchen zum Nachtisch.

12 Kommentare zu „Erster Camp-Tag

    1. Der Nagelfluhkette wird auch als „Beton Gottes“ bezeichnet. Es ist ein Gestein, das nur in einem BergrĂŒcken zwischen Lingenau (A) und Immenstadt/Obermeiselstein im AllgĂ€u vorkommt.
      2008 wurde der Naturpark Nagelfluh gegrĂŒndet – es gab auch eine EU-Förderung dazu. Die FlĂ€che betrĂ€gt 405 m2, die höchste Erhebung ist 2.065 m. Es gibt ĂŒber 1.200 Farn- und BlĂŒhpflanzen und Arten von Brutvögeln. Wenn du mal da bist, lohnt sich ein Besuch ….

      GefÀllt 1 Person

  1. Du kannst es ja mal versuchen. Deine Aufgabe wĂ€re dann den Naturpark Nagelfluhkette zu schĂŒtzen und die Landschaft zu erhalten.
    Flora und Fauna, Geologie, Kultur und Brauchtum werden im Aufgabenbereich stehen.

    GefÀllt 1 Person

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