Fünfter Camp-Tag: ‚mansplaining‘

Heute bin ich für das tea-kit zuständig und fülle früh morgens die vier 2l-Thermosflaschen mit heißem Wasser, checke die Teebeutel-Tupperdose und, das wichtigste, packe viele Kekse ein.

Da ich mit dem Bepflanzen des Wegs noch nicht fertig bin, wird das meine erste Aufgabe. Wer nicht im Team Footpath ist, ist im Team (De)Fencing oder im Team Rhodi(bashing).

Man stapelt die Torf’fliesen‘, die dann auf den aufgeschütteten Hügel kommen

Gegen Mittag bin ich mit dem Pfad fertig, so schaut der Weg nun aus.

Rechts sieht man den kleinen Hügel. Von hier kürzten die Wanderer ab, gingen auf direktem Weg zu John.

Ich bin stolz, dass die Randbepflanzung so gut gelungen ist; man sieht gar nicht, wo ich gegraben habe 😂 Dazu muss man den Rand unter der Grasnabe unterhöhlen, bis man die oberste Schicht herunterbiegen und festtrampeln kann. Schweißtreibende Arbeit in ungemütlicher Haltung!

Lunchpause!!!!!

Wir kauern uns zusammen, damit der Wind uns nicht vom Felsen bläst.

Danach helfe ich Fraser beim Barriere bauen: wieder schütten wir an einer Stelle, an denen Wanderer gerne den Weg verlassen, einem Hügel auf, den wir bepflanzen.

‚Mansplaining‘

Ich steche ein Torfquadrat aus, mit dem Fraser nicht ganz einverstanden ist. Er erklärt Emma und mir lang und breit, wie man Torf sticht. Nachdem wir beide der Meinung sind, dass wir es genau so gemacht haben, kommen wir zu dem Schluss, dass er lediglich ‚mansplaint‘. Wir finden es lustig, er eher nicht😂😂😂😂

Die Retourkutsche kommt sofort: Die nächste Aufgabe ist Pfadreinigung. Wir müssen jede einzelne Steinstufe von Dreck und Matsch befreien. Das hat man davon, wenn man Männer, die die Aufgaben verteilen, des ‚Mansplainings‘ beschuldigt 😧😳😂😂

Mitgegangen, mitgefangen: Emma wird auch abgeordnet
Sauber!
Nicht sauber!

Abends gibt es Bohneneintopf mit Knoblauchbrot.

Ein Kommentar zu „Fünfter Camp-Tag: ‚mansplaining‘

  1. Hm. Zumindest ich mache mir, wenn ich andernorts durch die Gegend wandere recht selten Gedanken darüber wer wann und wie die Wege pflegt. Obwohl es zumindest an machen Stellen sehr viel Arbeit zu sein scheint.

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