Am Strand fit werden!

Am Strand gibt es zwei Dinge zu tun: Entweder liegt man faul herum oder man bewegt sich.

Ich versuche beides im Wechsel zu tun 😀

Spazierengehen ist spitze!

Das Liegen, Lesen und im Wasser Planschen bekomme ich ganz gut alleine hin.

Fürs Sporteln hole ich mir Unterstützung: Proboarding!

Zwei Schiffscontainer und viele lustige Fahnen zeigen einem den Weg zu Wasserspaß und Fitness.

Das Angebot ist so vielfältig, das man sich fast nicht entscheiden kann: Kitesurfen, Windsurfen, SUP (mit und mit ohne Hund) und verschiedene Fitness-Angebote stehen auf dem Programm. Für Anfänger gibt es Kurse und Profis leihen sich hier Material.

Fitness first

Ich will ja immer viel ausprobieren und habe mich erst mal zum Fitness angemeldet. Das geht ganz unkompliziert über Whatsapp. Direkt am Strand wird täglich ein Zirkel aufgebaut und es finden sich fitnessbegeisterte, sportliche Menschen (und eben ich 😋) ein, um gemeinsam zu sporteln.

Erstes Training

Die sieben Übungen mit kettle-bells, Tauen, Traktorenreifen, Hammer, Sandsäcken usw. werden kurz erklärt und nach dem Aufwärmtraining (nach dem ich ehrlich gesagt schon fix und alle bin….im Sand joggen – echt jetzt?!?!?) geht es los.

Zum Glück habe ich den Trainer Dennis falsch verstanden: Ich habe ‚drei Runden‘ gehört, statt ‚drei Mal drei Runden‘. Aus diesem Grund habe ich mich auf diesen Wahnsinn überhaupt erst eingelassen!!!! Die erste Runde ging noch ganz gut, ich finde es toll, Traktorreifen umzudrehen und Taue zu schwingen. Planks und Liegestützen eher nicht so. Und Ausfallschritte mit einem Sandsack, den man über den Kopf halte muss? Diese Übung hat sich ein Sadist ausgedacht!!!! Die Runden scheinen kein Ende zu nehmen und ich schleppe mich völlig ausgepowert nach den 3×3 Runden mit Gummibeinen die 3km zurück zur Wohnung.

Auf die erste Session folgen 3 Tage übler Muskelkater!!!! 3 weitere Tage brauche ich, mich mental auf den nächsten Zirkel vorzubereiten.

Zweites Training

Am zweiten Termin stellt sich heraus, dass ich alleine bin und somit bekomme ich sozusagen ein ‚Personal Training‘. Dennis joggt mit mir nach Baabe, dort machen wir zwischen den Fischerbooten Hampelmänner und andere ‚lustige‘ Übungen, bevor wir wieder zurücklaufen. Hin- und zurück sind das ca. 4km (im Sand!!!!!) und ich erreiche brezel-fertig den Zirkel mit fünf Stationen. Dennis sagt: Nachdem wir jetzt warm sind, kann es ja nun losgehen. Ich sage: …… *gar nichts, denn dazu hätte ich Luft gebraucht*

Nach zwei Runden liege ich an der Liegestützstelle bewegungslos mit dem Gesicht im Sand. Dennis lenkt ein und verkürzt das Intervall für die jeweilige Übung (von 30Sek auf 20Sek). Nur so schaffe ich einen weiteren Durchlauf von drei Runden. Yeahhh!!!!!

Ich schleppe mich in den Schatten des Containers. Dennis (Leistungssportler und professioneller Eishockey-Spieler) setzt sich neben mich und sagt: “Vormittags bin ich mit den kürzeren Intervallen auch bestens bedient!“ Hahaha, ich habe es ihm fast geglaubt 😂🤣😂🤣😂

Der Kauf einer 10er-Karte motiviert mich, auch weiterhin hinzugehen. Ich hoffe, dass diesmal 3 Tage für die Regeneration ausreichen, um das dritte Training zu überstehen.

I can do this, I can make it happen!!!!

Ich habe noch fünf Tage Ferien. Soll ich SUP oder Windsurfen als Nächstes ausprobieren? Was meint ihr?

6 Kommentare zu „Am Strand fit werden!

  1. Windsurfen ist cool! Hab ich auch mal probiert, aber eine Woche Urlaub am Meer ist einfach nicht lang genug, um Profi zu werden. Das stelle ich mir tatsächlich „fetziger“ vor, als stehend auf so einem blöden Brett zu paddeln. Und Zeit und Gelegenheit zum Surfen hast du jetzt ja genug! 🙂

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