Coast Path-Feeling an Tag Zwei

Camping

Nachdem ich nach dem Zeltaufbau in eisigem Wind in den Schlafsack geschlüpft bin, fror ich bis Mitternacht und fand keinen Schlaf. Hilft nichts, wieder raus und nochmal eine heiße Wasserflasche gemacht. Den Fleecepulli wickelte ich um meine Füße, die Steppjacke um meinen Bauch, so fand ich ungefähr 4 Stunden Schlaf. Fazit: Die Isomatte ist super, ich habe mich immer auf die kalten Körperteile gedreht, um warm zu werden. Mein Schlafsack dagegen ist für diese Temperaturen nicht gemacht. 😞

Nach einem warmen Frühstück ging ich gegen 8 Uhr los.

Hasle nach Tejn

Der Weg kündigte sich als ‚anspruchsvolle Küstenwanderung auf schmalen Pfaden und vielen steilen An- und Abstiegen an‘. Genau das war es auch. ALLES an der heutigen Wanderung erinnerte mich an den SWCP!!!! Es war genauso anstrengend, windig und natürlich auch spektakulär.Für den ersten 18km-Abschnitt waren im Wanderbuch 9 Stunden empfohlen – und das ist durchaus realistisch, wenn man einige Foto- und Aussichtsgenieß-Pausen macht. Der heftige Wind heute trieb mich voran, sobald ich stehenblieb, wurde mir kalt.Kurz vor Sandvig dreht sich die Wanderrichtung nach Westen, denn man umrundet die Ecke Bornholms. Nun peitscht der Wind gnadenlos an die Backe, die Wellen rollen mit Kraft an den Nordstrand. Es ist wie in Cornwall, fehlen nur die Surfer und die ‚Seeblick-Parker‘, die im Auto sitzend ein Sandwich essen und Zeitung lesen. Meine letzten 10km des Tages führen hauptsächlich an der Hauptstraße entlang, bieten aber gute Blicke auf die Wellen. Da meine Erkältung sich verschlechtert hat, Gliederschmerzen und Kopfweh dazu kamen, habe ich ein Hotelzimmer genommen. Ich hoffe, dass es morgen besser wird und ich die Wanderung noch mehr genießen kann.

11 Kommentare zu „Coast Path-Feeling an Tag Zwei

    1. Ja, das hab ich mir auch gedacht! Und ohne Brexit-Chaos 😂🤣😂🤣😂
      Husten: Nein, leider nicht. Im Gegenteil 😕 Aber habe auch heute Abend ein Zimmer gebucht, vielleicht ist es ab morgen dann besser 😉
      Naja, wenn man krank verreist, wird es nicht schlagartig besser. Da war ich etwas zu optimistisch.

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  1. Tut mir Leid, dass es dir nicht besser geht. Vermutlich hat die kalte Nacht im Zelt auch das ihre dazu getan… Musst du nicht jetzt 40 und 50 km laufen??? Ich drücke dir die Daumen, dass du das kräftemäßig trotzdem schaffst!
    Die Bilder sehen schön aus, wenn auch noch etwas winterlich.

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  2. Wow, wie schön das ist! Ich war auch mal in oder auf Bornholm, vor gefühlten 100 Jahren, da war ich mit dem Rad unterwegs und kann mich gut an Gegenwind erinnern. Gut, dass Du ein Hotel genommen hast. Ich drücke die Daumen für einen langen, erholsamen Schlaf. Ich bin natürlich auch schon gespannt, wie es weitergeht: Herzliche Grüße vom Schreibtisch (stöhn…)

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  3. Ich wünsche Dir gute Besserung. Dein Reisebericht und die Bilder sind aber trotzdem sehr schön.
    Bornholm ist wirklich sehr schön. Wir waren vor vielen Jahren mal da, haben aber von einem zentralen Punkt Tagesausflüge zu Fuß oder mit dem Rad unternommen.

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