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Der Baumwipfelpfad in Prora

Unser Besuch aus dem Allgäu bietet die perfekte ‚Ausrede‘, den Tag wie Touristen zu verbringen.

Ein Besuch im Naturerbezentrum Prora ist immer ein Erlebnis, besonders an einem vorfrühlingshaften Februartag.

Der Weg nach oben ist kurzweilig, man lernt und balanciert.

Oben erwarten einen tolle Ausblicke auf den Jasmunder Bodden, den Granitzer Wald und die Ostseeküste mit Sassnitz, Prora, Mukran und Binz.

Wir waren nun schon das dritte Mal dort – und nicht das letzte Mal. Auf jeden Fall achte ich in Zukunft auf Sonderöffnungszeiten, z.B. zu Sonnenauf- oder Sonnenuntergang.

Der Kleine Zicker

Ganz unten, im Südosten der Insel Rügen, findet man das Mönchsgut. Und da wiederum ganz unten ist das Dorf Thiessow und der Kleine Zicker.

Das war unser Ziel für heute, denn den Sonnenschein muss man ausnutzen.

Hier gibt es freilaufende Ponys,

einen tollen Blick auf Groß Zicker,

schöne Bänke

und auch einen Strand.

Auf dem Rückweg sind wir noch in Alt Reddevitz in einem Cafe eingekehrt, wo es auf der Sonnenterrasse heißen Sanddorn mit Blick auf den Bodden gab 😎

An der Ostseeküste

Wieso woanders hinfahren, wenn es hier so viel zu entdecken gibt?

Deswegen habe ich die Winterferien auf der Insel verbracht, abgesehen von Tagesausflügen und dem Ostseewinterweg 😉

Ein Ausflug führte den bFdW und mich auf die Halbinsel Fischland-Darß. Bei Prerow haben wir das Auto abgestellt und dann sind wir am Strand Richtung Westen zum Leuchtturm gelaufen.

Prerow hat auch eine Seebrücke, aber nicht so schön wie die von Göhren 😋

Dann ging es immer am Strand entlang, dem eisigen Wind entgegen, bis zum Naturschutzgebiet.

Hier kam dann ‚finnisches Feeling‘ auf, denn es ging auf Holzstegen durch den Wald.

Der Leuchtturm war unser Ziel, von da aus ging es durch den Wald zurück. Es waren nur knapp 16km, aber mir steckten noch die 50km in den müden Beinen 🙃

Als Nächstes ging es nach Zingst, ein total netter (Touri-)Ort, wo wir einkehrten. Es ist sooooo schön dort 😍

Eins ist sicher: Hier waren wir nicht zum letzten Mal!

Wettwandern?!?

Im vorherigen Blogbeitrag habe ich schon angedeutet, dass diese sogenannten Megamärsche ja eigentlich etwas paradox sind.

Wandern ist eine Freizeitbeschäftigung, bei der man sich in freier Natur bewegen will, eventuell Einsamkeit und Naturerlebnisse sucht. Was fehlt, und vielleicht auch fehlen soll, ist der Wettkampfcharakter.

Doch wer schon mal auf einem vielfrequentierten Wanderweg unterwegs war, weiß, dass es immer Wanderer gibt, die grundsätzlich fragen, wie lang man für gewisse Strecken gebraucht hat. Mit einem zufriedenem Lächeln unterbieten sie dann die angegebene Zeit um Stunden und freuen sich in sich hinein. Ihr persönliches Erfolgserlebnis für diesen Tag.

Und genau für diese Menschen sind die Megamärsche konzepiert: Wettkampfwandern par excellance!

Märsche vs Wandern

Verschiedene Anbieter haben sich etabliert wie z.B. Megamarsch, Mammutmarsch oder Dein Ostseeweg. Als Distanzen wird alles ab 15 km angeboten, aber zu den beliebten Wegen zählen vor allem die zwischen 50 und 100 Kilometern.

Ich habe mich für den Ostseeweg entschieden, weil ich die Gegend hier kennenlernen will und mir die 100km nicht zutraue. Die neue Wohngehend kennenlernen und eine sportliche Herausforderung kombiniert – perfekt!

Ich verstehe jetzt, warum Wanderer sich immer wieder anmelden.

Pluspunkte

– Streckenplanung und -auschilderung: Der Marsch ist perfekt ‚ausgepfeilt‘, da kann man sich nicht verlaufen. Man muss sich auch im Vorfeld um nichts kümmern. Auch mal schön.

– Verpflegung: Es gab drei Verpflegungsststionen, an denen es alles gab, was das Herz begehrt. Rein theoretisch hätte man nichts mitnehmen müssen.

– Herausforderung: Wenn ich einen Wandertag mit knapp 30 Kilometern vor mir habe, dann ist das schon eher ein langer Tag. Auf die Planung einer 50km-Etappe würde ich im Traum nicht kommen. Hier konnte ich ausprobieren, ob ich es schaffe. Das Tolle ist, dass Shuttles angeboten werden, wenn man aussteigen will. Zudem ist eine medizinische Versorgung vor Ort, fährt teilweise sogar mit dem Motorrad die Wandermasse ab. Also beste Bedingungen zum Ausprobieren.

– Motivation: Alle 5km kommt ein Schild, das motiviert. Dazu kommen noch Botschaften, die auf den Boden gesprüht sind. Am Start/Im Ziel gibt es Stände, Musik, einen roten Teppich…super motivierend. Man WILL es einfach schaffen.

– neue Bekanntschaften: Ich habe großartige Menschen getroffen und tolle Gespräche geführt. Genau deswegen nimmt man an so etwas teil, meiner Meinung nach.

Was etwas gewöhnungsbedürftig ist:

– Wandern im Pulk: Wie bei einem Schulwandertag sieht man den ganzen Tag Wanderer vor und hinter sich. Einsamkeit kommt hier nicht auf.

– Vokabular: Es sind Leute dabei, die reden von ‚Stuttgart war heftig, Berlin genial und Hamburg mach ich dieses Jahr bereits zum dritten Mal!‘ Das sind die Wiederholungstäter, die jedes Jahr mehrere dieser Märsche laufen. Als Ersttäter bekommt man viele gutgemeinte Tipps…man ist wohl noch nie gewandert bis man mindestens an einem 50er teilgenommen hat 😉

– Zeitdruck: Wahrscheinlich lag es daran, dass ich zum ersten Mal eine solche Distanz gegangen bin, aber ich habe schon immer einen Blick auf der Uhr gehabt. Ich wusste nicht, wie schnell ich ab Kilometer 40 überhaupt noch laufen kann, deswegen bin ich lieber zügig gelaufen, solange es ging. Zeit für Fotos blieben da nicht. Das nächste Mal weiß ich aber, dass ein paar Fotos durchaus drin sind 😊

Das nächste Mal?

Ja, das wird es geben: Ende April auf Usedom. Da hatte ich mich zuerst angemeldet und erst hinterher gesehen, dass es noch einen Wintermarsch gibt 😁 Leider sind es dort 55 km, also 5 (FÜNF!) Kilometer mehr. 😲😲😲😲

Das wird eine Herausforderung werden.

Yeahhh….50km!!!!

Gleich zu Beginn: Ich habe kein ’schöne Haare‘-Bild für euch. 😕

Frage: Warum zahlt man Geld, um mit 500 Leuten gemeinsam zu wandern? Das habe ich mich schon länger gefragt und letzten Samstag wollte ich es einfach mal ausprobieren.

Dein Ostseewinterweg

Schon die Nacht vorher war kurz, denn immer wieder bin ich aufgewacht, hab mich hin- und hergedreht. Schließlich hat mich der Wecker um 7 Uhr aus dem Tiefschlaf gerissen und schnell ging es ans Fertigmachen. Waschen, anziehen, Regensachen und Snacks in den Rucksack rein und runter zum Frühstück.

Das große Buffet war an mich verschwendet, da ich eh ein schlechter Frühstücker bin und bei Aufregung bring ich schon dreimal nichts runter.

Ich machte mich auf den Weg zum Start in die Bad Doberaner Sporthalle, wo ich meine Startunterlagen abholte. Hier habe ich einige Leute getroffen, die ich schon online über Facebook und Instagram kennengelernt hatte. Man mag ja von den Social Medias halten was man will, aber das ist schon eine klasse Möglichkeit Gleichgesinnte kennenzulernen. Am Vorabend kam sogar ein 10er-Tisch beim Griechen zusammen. Super, wenn man nicht alleine essen muss!

Um 9 Uhr fiel der Startschuss und die knapp 500 Teilnehmer setzten sich in Bewegung.

Wir wanderten aus Bad Doberan heraus, wo uns gleich mal ein ca 15-minütiger Regenschauer ‚taufte‘. Zum Glück war das nur eine einzige Regenwolke und den restlichen Tag hatten wir bestes Wanderwetter.

Nach einer Stunde ging es endlich am Strand entlang. Die Aussicht war genial, so hatte ich mir das erhofft.

Nach genau 18km und drei Stunden Gehzeit standen meine Mitwanderin Stephi und ich am ersten Verpflegungspunkt. Da gab es ein großes Buffet mit belegten Brötchen, Suppe, kalten und heißen Getränken und Obst. Da bekam man wirklich was geboten. Leider hab ich mich beim Start weit hinten eingereiht und so musste ich lange anstehen für Kaffee und Bananen (das einzig vegane). Auf die Toilette habe ich verzichtet. Dennoch war ich ca. 35 Minuten dort, bevor es weiterging.

Richtung Warnemünde traf ich auf ‚Eisenmänner‘, die stolz den Ironman-Rucksack von Rügen trugen. Ich hab sie angequatscht, meinen Respekt für ihre Leistung gezollt und erfahren, dass sie aus Binz kamen und in der Staffel gestartet waren. Durch die kurzweiligen Gespräche kam Warnemünde sehr schnell und die zweite Verpflegungsstation auf einem Boot wartete bei Kilometer 27 auf uns.

Für mich hieß es Toilette, Kaffee, Bananen und weiter. Ich wollte mich nicht setzen, denn ich weiß, dass ich dann nur schwer wieder in Tritt komme.

Die nächsten Kilometer waren heftig. Der Weg führte an einer stark befahrenen Straße nach Rostock hinein, durch den Plattenbau hindurch und dann durchwegs an Landstraßen entlang! Fast immer geradeaus. Ich hatte das Gefühl, ich käme gar nicht voran.

Einzig die nette Unterhaltung mit einer Hamburgerin und ihrem Schwager war eine nette Abwechslung. Ich sehnte die Kilometerschilder heran und der Weg zog sich zwischen Kilometer 35 und 42 wie Kaugummi.

Endlich kam der lang ersehnte dritte Versorgungspunkt!!! Mein Wille war schwach, ich MUSSTE mich einfach setzen und die Beine hochlegen. Zudem war mir klar, dass 2 Bananen, 1 Becher Apfelschorle, 1 Becher Wasser und 2 Kaffee für 8h Wandern und 42km zu wenig waren. Ich kramte also meine schottische Wunderwaffe in Form von Oatcakes heraus, die ich komplett verputzte. Da es inzwischen dunkel wurde, suchte ich auch gleich meine Stirnlampe heraus.

Nur noch 8 Kilometer, das sollte doch machbar sein!

Ich stand auf…..und konnte fast nicht loslaufen. Ich schraubte meine Stöcke auf Länge und humpelte, stolperte ziemlich ungelenk den ersten Kilometer. Schließlich kam ich wieder in Tritt, der im Vergleich zu vorher sehr langsam war, und konzentrierte mich nur auf das Laufen: einen Schritt vor den anderen setzen. Der Kopf, der mich vorher absolut verfluchte für diese Aktion, war ausgeschalten. Ich wollte einfach nur ins Ziel kommen!

Und obwohl der Gegenwind immer heftiger wehte, erreichte ich es schließlich nach 9 Stunden und 45 Minuten, wovon ich 65 Minuten Pause machte.

Ich war total verblüfft von der Zeit, ich hatte mit 10 Stunden Laufzeit + 45 Minuten Pause gerechnet.

Das Gefühl im Ziel war unbeschreiblich. Gerade wenn man oft alleine wandert, hört man abends sehr selten, dass man super gelaufen ist und eine tolle Leistung gebracht hat. In der Halle einzulaufen, über den roten Teppich zu schreiten, durch das Tor zu gehen und dann eine Medaille zu bekommen – UNBESCHREIBLICH!

Während ich das Ziel-Bier trank und die Atmosphäre genoss, wartete ich noch auf andere Teilnehmer, die nach und nach eintrudelten.

Mein Fazit zu dem Tag und ob ich tatsächlich wieder vom Boden aufkam, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.😁

Mein Winterostseeweg

Schon letztes Jahr habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Megamarsch auszuprobieren. Terminlich hat das leider nicht geklappt.

Zum Glück habe ich die Organisation ‚Dein Ostseeweg‘ gefunden, die tolle Strecken anbietet.

Als Erstes steht der Winterostseeweg auf dem Programm. In der Gegend um Bad Doberan und Warnemünde ist eine 50km-Runde abgesteckt, die in 12 Stunden bezwungen werden muss!

Vorbereitung

Suboptimal. Eher Subsuboptimal. Mitte Januar habe ich mich auf dem Schulflur langgelegt und Daumen und Kopf verletzt. Darauf folgte eine Erkältung. Somit habe ich nicht viele Kilometer absolvieren können.

Immerhin war ich sowohl beim Frisör als auch (zum ersten Mal) bei einer Kosmetikerin. Das zählt irgendwie auch als Vorbereitung.Die Leute werden sagen: Oh Mann, die junge Frau hat zwar schlapp gemacht, aber immerhin hat sie die Haare schön.

Ich tu eben, was ich kann 😀

Packliste

Die Wettervorhersage ist ganz gut, es soll um die 10 Grad warm sein, leider etwas regnerisch. Daher bleiben die Wintersachen zu Hause. Ein paar vegane Snacks müssen auch in den Deuter, denn Wandern macht hungrig und an den drei Versorgungsstationen wird nicht für Veganer gecatert (außer Obst).

Ich habe mir schon Anfang Januar für die kleinen Touren den kleinen Bruder von meinem 45L-Deuter bestellt. Leider habe ich gerade beim Packen festgestellt, dass die Diebstahlsicherung noch dran war. Und so darf morgen mein großer Deuter mit, während der Kleine im Karton zurück zum Versandhandel gefahren wird. Das ist sooooo doof 😦🙁

Die Leute werden sagen: Oh Mann, schau dir die mit dem riesigen Rucksack an! Sie schaut jung aus und hat die Haare schön!

Taktik

Schon seit Wochen bin ich in der entsprechenden Facebook-Gruppe unterwegs und erfahre dort tolle Sachen. Es ist beispielsweise wichtig, vorher und nachher ‚Wegstrecke‘ zu sparen, indem man geschickt anreist oder das Hotel nahe am Start-/Endpunkt bucht. 😉

Ist es nicht zum Brüllen komisch, dass Menschen, die 50km gehen wollen, sich über 1,5km Gedanken machen????

Ich weiß genau, dass es berechtigt ist, da ich nach einer Tagestour mit 45 km mal zwei Stunden auf der Schuhausziehbank einer Jugendherberge saß und mir überlegt habe, wie ich in den ersten Stock zu meinem Zimmer gelangen sollte (eine Zimmerkollegin hat mir während der ersten Stunde alle 20 Minuten einen Tee gebracht, in der zweiten Stunde apple-cider….schließlich zwang mich der Blasendruck zum Handeln 🤣😂🤣😂).

Wenn es am Samstag wieder so sein sollte (wovon ich ausgehe), sitzen die Haare wenigstens, wenn ich in der Lobby des Hotels kauere.

MORGEN GEHT ES LOS NACH BAD DOBERAN, ÜBERMORGEN WIRD GEWANDERT. FALLS JEMAND AUCH DORT IST:

ICH BIN DIE JUNGE MIT DEN SCHÖNEN HAAREN!!!

Der perfekte Tag auf Rügen

Vergangenes Jahr hab ich den bFdW an seinem Geburtstag allein gelassen, deswegen musste ich dieses Jahr etwas gutmachen: so ein Glückspilz!

Da heute der erste Ferientag der 14-tägigen Winterferien ist, hatten wir viel Zeit.

Vormittag

Etwas früher als geplant haben der Kater und ich das Geschenk überreicht. Kartons und Katzen sind einfach untrennbar und so versuchte das Katzentier schon sehr früh, das Geschenk einfach selbst auszupacken.

Danach ging es weiter ins Ostseebad Binz zum Baumarkt (Geburtstagskind) und zur Massage (ich).

Ein kurzer Spaziergang am Strand machte uns genügend Appetit auf die Burger bei Peter Pane.

Nachmittag

Da die Sonne so schön schien, fuhren wir an der Westküste entlang in Richtung Norden an die Schaabe. Hinter Glowe wurde beim letzten Sturm Reste eines Boots aus dem 17.Jahrhundert freigespült und das liegt nun auf dem Strand herum.

Auf dem Weg zum Wrack haben wir endlich Bernstein gefunden – yeahhhh!!!

Zu guter Letzt haben wir noch kurz bei Karls Erdbeerhof angehalten.

Hahaha…

Und zu eurer Erheiterung hat mich der bFdW fotografiert, während ich dieses tolle Bild machte:

Und währenddessen bin ich mal wieder mit dem Fuß ins Wasser gepatscht und musste im Auto meine Socken von der Lüftung trockenwedeln lassen:

Wie es im Auto gerochen hat, könnt ihr euch selber vorstellen 😂🤣😉

Burns supper

Robert Burns ist DER schottische Dichter. Er gehört zu Schottland wie Dudelsack, Haggis und Whisky. Deswegen gibt es einen Tag im Jahr, an dem man all dies kombiniert und zum Burns Supper lädt.

Da ich ja eine schottische Lady bin, empfinde ich es als meine Pflicht, ein solches Abendessen zu veranstalten😁😂😋

Vor drei Jahren war sogar ein ‚echter Schotte anwesend, der den Haggis präsentierte.

Der Ablauf ist streng geregelt, wer, wann, welche Gedichte vorliest und Reden hält. So streng handhabe ich es aber nicht, wir essen lediglich die traditionellen Gerichte.

Vorspeise: Scottish broth (vegan)

Dafür schneidet man Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Sellerie, Möhren und Wirsing klein, dünstet alles kurz in Olivenöl an, giest mit Wasser auf und lässt alles köcheln. Die typischste Zutat, die Gerstenkörner, habe ich extra gekocht und dazugeben, als sie bissfest waren. Abgeschmeckt wird das Ganze mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Muskat, Curry, Paprike und Petersilie.

Hauptgericht: Haggis, neeps and tatties

Den Haggis habe ich online bestellt, den echten und den vegetarischen/veganen auch.

Dazu wird Kartoffelpüree und Steckrübenstampf gereicht. Die Schotten übergießen den Haggis vor dem Essen mit etwas Whisky.

Während des Servierens wird ‚Adress to a Haggis vorgelesen und wenn die Strophe, in der der Haggis erstochen wird, kommt, sticht man theatralisch mit einem riesigen Messer in den Haggis.

Nachspeise: Cranachan

Die Nachspeise besteht aus Himbeeren, einer Creme und Knuspermüsli. Die gefrorenen Himbeeren werden aufgetaut und mit Puderzucker/Agarvensirup gemischt. Die Haferflocken röstet man in der Pfanne. Und die Creme besteht aus Sahne, Whisky und Mascarpone oder Mandeljoghurt und Apro Quark. Die drei Komponenten schichtet man abwechselnd in eine Schüssel. Leider habe ich kein Foto von den tollen Schichten in der Glasschüssel. So sieht es dann nach dem Schöpfen aus – auch schön 😁

The day after

Und am nächsten Tag kann die Reste wunderbar aufwärmen 😁😂