Ferien-Woche

Was man nicht alles in den Ferien machen möchte?!?!

Wir mussten in der Wohnung noch ein paar Dinge umräumen. Dafür auch noch einiges bei IKEA einkaufen, der im 2h entfernten Rostock ist. Dann warteten da ja noch drei Aufsatz-Schulagaben auf dem Schreibtisch auf die Korrektur. Der Schreibtisch steht in einem Arbeitszimmer, das dringend sortiert und aufgeräumt werden muss; also nur die Deutsch- und Geschichtssachen (Mathe&Physik liegt immer ordentlich in den Regalen). Die Idee, den Adventskalender aus gefüllten, selbstgestrickten Socken zu kreieren, ist auch kein Selbstläufer.

‚Geschafft‘ habe ich längst nicht alles.

Wie denn auch, wenn die Sonne jeden Tag scheint und es nur wenige Schritte zum Strand sind????

IKEA-Ausflug mit veganer Hotdog-Belohnung, als alles im Auto war.

Strandspaziergang mit der Familie einer Kollegin

Korrektur im unaufgeräumten Arbeitszimmer; der Kater schaut von seinem Schlafplatz herunter 😉

Nur noch 20 Socken (plus Vernähen) 😶

Cookies gebacken 😋

Es war eine tolle Woche! Ich freu mich schon auf die nächsten Ferien 😁😀😁😀😁😆

Erster Ferientag: Kap Arkona

Wenn die Sonne einem beim Aufwachen auf die Nasenspitze scheint, werden alle Pläne über den Haufen geworfen. Anstatt die Wohnung aufzuräumen, zu waschen, zu bügeln, Klassenarbeiten zu korrigieren…springen wir ins Auto und fahren gen Norden. Schließlich sind ja Ferien!!!!

Nach knapp einer Stunde stellen wir das Auto am Parkplatz vom Kap Arkona ab und laufen über Putgarten nach Vitt und schließlich zu den Leuchttürmen.

Zufällig ist der Kap Arkona-Lauf heute und so kommen uns viele Läufer entgegen oder überholen uns auf dem ‚Hohen Deichweg‘.

Seht selber, wie herrlich es war:

Ganz begeistert war ich von dem Englischen Cafe in Putgarten. Hier gibt es nicht nur Leckereien von der Insel, sondern auch Souvenirs aus Harris Tweed. Genial 😊😊😊😊

Nur der Strandkorb passt nicht ganz ins Ambiente, ist aber trotzdem toll:

Insel-Leben

Die Zeit verfliegt geradezu! Die Wochentage verstreichen genauso schnell wie die Wochenenden; es gibt immer was zu tun und so viel zu entdecken!

Wohnung: Es wird, es wird 😀

Vor zwei Wochen haben wir endlich unseren Kellerschlüssel bekommen. Die diversen Kommunikationen mit Vermieter und Verwalter hatten etwas Tragischkomisches an sich und es ist mir nach wie vor nicht ganz klar, warum das Nachmachen eines Schlüssel vier Monate dauert….aber nun ist der kleine silberne Schatz in unserem Besitz.

Letzten Mittwoch kam das (lang ersehnte) Sofa an (3 Wochen früher als erwartet 😀) und das Möbelrücken ging wieder los. Beim Einzug haben wir einige Dinge ‚mal so stehenlassen‘, um zu sehen, ob es praxistauglich ist. War es nicht, also wieder ausräumen und schieben. Das Arbeitszimmer ist nun nicht mehr mit Regalen vollgestopft, hat dafür einen gemütlichen Sessel bekommen. Für die Katzen gab es einen neuen Kratzbaum als Aufstiegshilfe für ihren Schlafplatz. Und auch für die Küche gab es ein neues Regal. Fertig sind wir noch lange nicht, wir brauchen noch einige Ideen für manche ‚Probleme‘, aber es wird werden 😀

Schule: Es wird, es wird 😀

Mein Schulweg hat sich auf 35 Minuten für die Hinfahrt und zw. 35 und 60 Minuten für die Rückfahrt eingependelt. Die Insel ist so wunderschön, dass ich die Fahrt durch die Alleen richtig genieße. Der bFdW hat einen Halter für meinen Bamboo-Cup im Auto installiert – da ist der Frühstückskaffe gesichert 😚

In der Schule läuft es gut, es ist schön, nach dem Reisejahr wieder zu arbeiten. Nach den 7 Wochen kann ich jetzt schon sagen, dass das Lehrerraumprinzip einfach ein TRAUM ist! 👍 Vor allem wenn man Meerblick hat 😎

Inselleben: Es ist klasse!

Ähnlich wie wir es uns vorgestellt hatten, ist es auch. Wir haben wunderschöne Natur um uns herum und genießen das jeden Tag. Zum Glück ist das Wetter immer noch schön und sonnig, das Urlaubsfeeling ist trotz Arbeit immer noch da 😃

Logistisch gesehen gibt es einige Nachteile; schön Shoppen kann an nur in Stralsund auf dem Festland, am Wochenende ist Wohnungswechsel und die Straßen dementsprechend voll. Es gibt einige Baustellen und Straßensperrungen, und da wir die Schleichwege (noch!) nicht kennen, fährt man lange Umleitungen. Die vielen Veranstaltungen (Ironman, Tour d’Allee) führen auch zu Umleitungen; aber da wir begeisterte Besucher sind, ist das auch in Ordnung.

Es gab bisher noch kein Wochenende ohne Event, hier kann man so viel unternehmen. Wir waren schon auf diversen Märkten, Sportveranstaltungen, Herbstfesten, Straßenfesten usw. Heute geht es noch zum Beach-Polo nach Sellin.

Etwas längere Wanderungen werde ich auch bald wieder in Angriff nehmen, hier gibt es so tolle Wege.

Da nächste Woche die einwöchigen Herbstferien starten, wird es bald den nächsten Eintrag geben. 🤗

Ironman 70.3

Schon seit Tagen bin ich auf meinem Schulweg an vielen Straßensperrschildern vorbeigefahren – der Strandräuber Ironman 70.3 warf seine Schatten voraus – und ich durfte live dabei sein.

Zumindest als Volunteer 😀

Am Samstagmorgen hat mich der erste Bus nach Binz gebracht, wo ich bei einer Frühstücks-Strand-Breze die Morgensonne genießen konnte.

Um 9.00 Uhr traf sich ‚Team Registration‘ zur Einweisung und schon 40 Minuten später überrannten uns die 1600 Teilnehmer aus 40 Ländern, um ihre Teilnehmerunterlagen zu holen, Haftungsausschlüsse zu unterschreiben und ihr Registrationsbändchen angelegt zu bekommen. Die 6 Stunden vergingen wie im Fluge und da ich die Nummer 1-500 eincheckte, konnte ich die Profis (Nummer 1-20) im wahrsten Sinne des Wortes ‚hautnah‘ erleben: Armbandanlegen ohne Körperkontakt? Geht nicht!!! 😉

Ab 14 Uhr sind die Athleten der Triathlon-Bundesliga ins Rennen gestartet und direkt an uns vorbeigerannt – klasse!!!!

Sonntag = Wettkampftag

Diesmal bin ich nicht alleine in den Morgenbus gestiegen, der bFdW wollte den Ironman auch sehen. Ab 9 Uhr wurden alle Straßen gesperrt für die 90km Radlstrecke und 21km Laufstrecke.

Es war toll, in der Sonne auf der Seebrücke zu sitzen und die nervösen Vorbereitungen der Teilnehmer zu beobachten.

Der Startschuss schickte alle Athleten gestaffelt ins Rennen.

Ab der Hälfte sind wir zur Wechselstation Schwimmen/Rad geschlendert, um das auch mal live zu sehen. Wahnsinn, was die Teilnehmer alleine logistisch leisten.

Wir haben gemütlich noch ein alkoholfreies Zitronenbier getrunken

während die Sportler die 21km angingen.

Und dann ging es für den bFdW heim und für mich zu meinem Sonntagsjob: Im Finisherbereich gab es viel zu tun. Ich wurde beauftragt, den Bereich Massagezelt und Beutelablage zu kontrollieren, dass nur Athleten den Bereich betreten.

Es war schön, all die glücklichen und vor Stolz strahlendem Sportler in Empfang zu nehmen. Die Befindlichkeiten waren sehr unterschiedlich: teilweise sprangen die Muskelpakete jauchzend in die Ostsee (ähämm….nacküch 😊😋) und waren zu Scherzen aufgelegt, andere verdrückten ungefähr 5 Teller voller Nudeln und 10 Krapfen zum Nachtisch, wieder andere kamen mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht angehinkt und wir mussten ihnen ihre Beutel holen, da sie die 50 Meter im Sand nicht mehr laufen konnten. Einer drückte mir seine Medaille in die Hand, bevor er in die Fluten stürzte: Fühlte sich GUT an 😂

Insgesamt war es ein fantastisches Wochenende und es war toll, einer der 1000 Volunteers zu sein.

Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder ein Volunteer 😀

Ach ja: TaLü war auch irgendwie dabei 😥😢😍

Shetland – das Land der Voes and Sounds

An alle Shetland-Freunde: Schaut euch diese Bilder von Michael’s Beers&Beans an! Wow!!!!!

https://wp.me/p5fT1P-4dk

Wenn ihr mehr davon wollt, folgt seinem Blog 😉

Wie verarbeitet man nun das Fernweh?

Die Blog-Serie hat mich zu zum Stricken dieser Mütze inspiriert.

In einigen Wochen startet die berühmte Shetland-Woolweek auf der Inselgruppe im Norden. Es wird jedes Jahr ein Strickmuster veröffentlicht, das von einer Designerin auf der Grundlage historischer Muster entworfen wurde. Viele Strickfans stricken es und veröffentlichen ihre Bilder. Es ist toll zu sehen, wie unterschiedlich es mit anderen Farbkombis wirkt.

Ich habe meine Farbwahl folgendermaßen getroffen: die Shetlandwollreste-Box geöffnet und geschaut, von welchem Knäuel noch genug da ist 😁😂🤣

Das Ergebnis finde ich trotzdem schön 😉

Sonntagsbummelei

Die ersten Schulwochen sind vorbei, die Wohnung ist (mehr oder weniger) eingerichtet, der Alltag zieht langsam ein.

Es wird also Zeit, die neue Heimat etwas bessere zu erkunden. Heute drehten wir nur eine kleine Runde in Göhren, am sogenannten Nordperd.

Auf dieser kleinen Landspitze hat man einen tollen Blick auf die Greifswalder Bucht und Usedom.

Der ideale Sonntagsspaziergang 😀

Backwahn!

Ich backe total gerne und hole jetzt nach, was in meinem Reisejahr selten möglich war.

Dank des Umzugs hatte ich meine Backbücher wieder in der Hand und experimentiere gerade mit dem neuen Herd.

Sweets for my Sweet….

‚Zucker-Schock‘-Kekse

Wie geht das denn mit dem Zucker???? Das war die Hauptmotivation für diese Kekse. Und sie kommen tatsächlich weiß aus dem Ofen, wenn sie vor dem Backen in Zucker und danach in Puderzucker gerollt werden. Der Aufwand lohnt sich, das sind ‚Angeber-Kekse‘ zum Mitbringen und Verschenken.

Jaffa-Cake‘

Hier ist die Chocoholic-Version, also Schokokeks, Orangenmarmelade und Zartbitterschokolade. Mit der süßsauren Orangennote passt der Keks prima zu den Sommertemperaturen…..vorausgesetzt man bewahrt sie im Kühlschrank auf 😂

Marzipan-Chocolate-Cookie

Sehr mandelig-schokoladig, der Keks, und er hat die perfekte Konsistenz: Außen knusprig und innen ein klebriger Kern. Die Kombi ist aus Versehen entstanden, da ich keine reine Zartbitter-Schokolade mehr im Haus hatte, sondern nur noch die Maripan von Ritter Sport.

Wenn es deftig sein soll?

PIZZAAAAAA!

Das war eine wahre ‚Materialschlacht‘ mit veganen Ersatzprodukten: vegane Salami und veganer Schmelzkäse. 😀

Am Strand fit werden!

Am Strand gibt es zwei Dinge zu tun: Entweder liegt man faul herum oder man bewegt sich.

Ich versuche beides im Wechsel zu tun 😀

Spazierengehen ist spitze!

Das Liegen, Lesen und im Wasser Planschen bekomme ich ganz gut alleine hin.

Fürs Sporteln hole ich mir Unterstützung: Proboarding!

Zwei Schiffscontainer und viele lustige Fahnen zeigen einem den Weg zu Wasserspaß und Fitness.

Das Angebot ist so vielfältig, das man sich fast nicht entscheiden kann: Kitesurfen, Windsurfen, SUP (mit und mit ohne Hund) und verschiedene Fitness-Angebote stehen auf dem Programm. Für Anfänger gibt es Kurse und Profis leihen sich hier Material.

Fitness first

Ich will ja immer viel ausprobieren und habe mich erst mal zum Fitness angemeldet. Das geht ganz unkompliziert über Whatsapp. Direkt am Strand wird täglich ein Zirkel aufgebaut und es finden sich fitnessbegeisterte, sportliche Menschen (und eben ich 😋) ein, um gemeinsam zu sporteln.

Erstes Training

Die sieben Übungen mit kettle-bells, Tauen, Traktorenreifen, Hammer, Sandsäcken usw. werden kurz erklärt und nach dem Aufwärmtraining (nach dem ich ehrlich gesagt schon fix und alle bin….im Sand joggen – echt jetzt?!?!?) geht es los.

Zum Glück habe ich den Trainer Dennis falsch verstanden: Ich habe ‚drei Runden‘ gehört, statt ‚drei Mal drei Runden‘. Aus diesem Grund habe ich mich auf diesen Wahnsinn überhaupt erst eingelassen!!!! Die erste Runde ging noch ganz gut, ich finde es toll, Traktorreifen umzudrehen und Taue zu schwingen. Planks und Liegestützen eher nicht so. Und Ausfallschritte mit einem Sandsack, den man über den Kopf halte muss? Diese Übung hat sich ein Sadist ausgedacht!!!! Die Runden scheinen kein Ende zu nehmen und ich schleppe mich völlig ausgepowert nach den 3×3 Runden mit Gummibeinen die 3km zurück zur Wohnung.

Auf die erste Session folgen 3 Tage übler Muskelkater!!!! 3 weitere Tage brauche ich, mich mental auf den nächsten Zirkel vorzubereiten.

Zweites Training

Am zweiten Termin stellt sich heraus, dass ich alleine bin und somit bekomme ich sozusagen ein ‚Personal Training‘. Dennis joggt mit mir nach Baabe, dort machen wir zwischen den Fischerbooten Hampelmänner und andere ‚lustige‘ Übungen, bevor wir wieder zurücklaufen. Hin- und zurück sind das ca. 4km (im Sand!!!!!) und ich erreiche brezel-fertig den Zirkel mit fünf Stationen. Dennis sagt: Nachdem wir jetzt warm sind, kann es ja nun losgehen. Ich sage: …… *gar nichts, denn dazu hätte ich Luft gebraucht*

Nach zwei Runden liege ich an der Liegestützstelle bewegungslos mit dem Gesicht im Sand. Dennis lenkt ein und verkürzt das Intervall für die jeweilige Übung (von 30Sek auf 20Sek). Nur so schaffe ich einen weiteren Durchlauf von drei Runden. Yeahhh!!!!!

Ich schleppe mich in den Schatten des Containers. Dennis (Leistungssportler und professioneller Eishockey-Spieler) setzt sich neben mich und sagt: “Vormittags bin ich mit den kürzeren Intervallen auch bestens bedient!“ Hahaha, ich habe es ihm fast geglaubt 😂🤣😂🤣😂

Der Kauf einer 10er-Karte motiviert mich, auch weiterhin hinzugehen. Ich hoffe, dass diesmal 3 Tage für die Regeneration ausreichen, um das dritte Training zu überstehen.

I can do this, I can make it happen!!!!

Ich habe noch fünf Tage Ferien. Soll ich SUP oder Windsurfen als Nächstes ausprobieren? Was meint ihr?