10h auf den Faröern

Nach einer krassen Sturmnacht auf der Fähre, in der alle Stühle geflogen sind, der Laden geschlossen werden musste und auch in meiner Kajüte alles auf dem Boden hin- und herrollte, kommen wir um 10 Uhr auf den Faröern an. Wir dürfen das Schiff verlassen und müssen erst um 20 Uhr zurück sein.

Ich freue mich auf den festen Boden unter den Füßen und die frische Luft.

Torshavn

Hier in der Hauptstadt wohnen ca. 12.500 Menschen, die mir aufgrund ihrer Walfang-Leidenschaft suspekt sind! Aber da ich schon mal da bin, betrete ich ‚unter Protest‘ die Insel. Ich hätte eine Glocke mitnehmen sollen und alle paar Minuten ‚Schande‘ rufen sollen. Aber diese Idee kommt zu spät.

Zuerst schaue ich mir das Fort an.

Danach geht es in die Altstadt.

Dann laufe ich in einem kleinen Park alle Wege ab.

Mittagessen!

Es folgt ein Strandspaziergang 😊

Mal sehen, ob ich noch Wifi finde, um die Bilder hochzuladen.

Eine Seefahrt, die ist…..

….lustig!

Nach einem schaukligen (meine Meinung!) oder ‚moderate‘ (Meinung des Kapitäns) (Diens-)Tag auf hoher See zwischen Norwegen und Großbritannien laufen wir Mittwochmorgen um 7 Uhr die Faröer an.

Von den 89 Passagieren gehen alle bis auf ca 30 von und an Bord. Es ist ziemlich gemütlich umd man hat viel Platz – schließlich ist das Schiff auf ca 1500 Passagiere ausgelegt!

Die Ladeluke ist dennoch voll mit LKW-Anhängern, die die Inseln versorgen.

Um 9 Uhr legen wir ab und der Kapitän wählt bei Sonnenaufgang die ‚romantische‘ Route durch die Inselgruppe. Es ist klirrend kalt, aber den Anblick will man dann trotzdem ohne Fensterscheibe genießen.

Um 1 Uhr Nachts kommt die Norröna in Seyðisfjörður an. Die Stadt liegt unter einer 20 cm hohen Pulverschneedecke – es ist wunderschön friedlich.

Der versprochene Pick-Up-Service vom Hotel ist nur wenige Minuten nach Anruf da und eine junge Dame fährt mich statt ins Snæfell – Building ins ‚Harbour Building‘ – Upgrade!

Morgen Früh mach ich Bilder von dem historischen Holzhaus. Jetzt wird erstmal geschlafen.

Gute Nacht 😊